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Magic the Gathering Karten verkaufen und richtig verpacken

1. Einführung
1.1 Vor dem Versand
2. Materialien
2.1 Grundausstattung
2.2 Nützliche Hilfsmittel
3. Verpackung
3.1 Versandrisiko vs. Verpackung
3.2 Gefahren auf dem Versandweg
3.3 Richtig verpacken
3.4 Kleine Extras
4. Versand
4.1 Versandarten
4.2 Faustregeln Porto
4.3 Besser versenden
5. Empfangen

1. Einführung

Als Magic Spieler und Sammler im Internetzeitalter wird man früher oder später einmal einen Tausch oder Verkauf tätigen, bei dem die begehrten Karten auf dem Versandweg den Besitzer wechseln werden. Über die Jahre habe ich über verschiedene Plattformen Einzelkarten verkauft und eingekauft und dabei festgestellt, dass die Vorstellungen einer „guten Verpackung“ oder „sicheren Verpackung“ starken Schwankungen unterliegen können.
In diesem Artikel möchte ich zum einen den Neueinsteigern einen ersten Leitfaden an die Hand geben, um sie vor frühzeitigen negativen Erfahrungen und letztlich auch negativen Bewertungen zu bewahren. Für bereits länger auf einschlägigen Plattformen aktive Spieler möchte ich einige Denkanstöße liefern und die aus meiner Sicht für den privaten Rahmen besten Verpackungsmethoden darstellen. Die Betonung liegt auf privat – denn für meine Handvoll Sendungen ist das keineswegs zu aufwändig, bei gewerblichen oder deutlich aktiveren Händlern mag das durchaus anders aussehen.
Gerade am Beginn mag dieser Artikel noch nicht alle Details abdecken. Wenn Du etwas vermisst, dann freue ich mich über einen kurzen Kommentar.

1.1 Vor dem Versand

Überprüfe die Karten. Es erscheint offensichtlich, aber bevor ein Umschlag beschriftet, eine Briefmarke geklebt oder der Versand bestätigt wird, sollte man sich stets vergewissern, ob die verkauften Karten auch wirklich im beschriebenen Zustand, richtiger Sprache und notwendiger Anzahl vorhanden sind. Ist das nicht der Fall, dann kontaktiere den Käufer noch bevor die Karten auf die Reise gehen. Die Eigenheiten solcher Fälle werden zu gegebener Zeit einen eigenen Artikel füllen (oder ein Buch. ;))

2. Materialien

Neben den Karten selbst benötigt man für den Versand einige grundlegende Dinge. Je nach Anzahl der Sendungen kann das eine oder andere nützliche Hilfsmittel wertvolle Dienste leisten oder einfach nur Zeit sparen – nicht nur beim Kartenversand.

2.1 Grundausstattung

Klebeband

Zum Zukleben der Hülle, zur Fixierung im Umschlag und zum Zukleben des Kuverts.

Briefmarken

Zu den ungefähren Portokosten komme ich später. Kleiner Tipp an dieser Stelle zu den Briefmarken: Es gibt z.B. 10er Bögen selbstklebende Briefmarken, die auch nicht mehr als die nassklebenden Marken kosten, aber viel bequemer in der Handhabung sind.

Pappe oder Postkarte

Zum Schutz gegen Knicke und Poststempel unverzichtbar. Und zwar sollte, sofern es das Gewicht zulässt, immer eine ausreichend dicke Pappe verwendet werden.

Stempelschutzkarten

An den Außenseiten sollten die Karten immer mit einer Karte geschützt werden, d.h. bei einer Karte z.B. zwischen zwei Standardländer packen. Wenn die Stempelseite mit einer ausreichend dicken Pappe geschützt ist, kann die Karte auf dieser Seite auch weggelassen werden.

Kartenhüllen

Ultra Pro Toploader Regular

Toploader Regular

Ausreichende Hüllen für die Karten. Dabei etwa 4 Karten pro Hülle rechnen, denn bei mehr Karten in einer Hülle besteht die Gefahr, dass sie beim Einschieben in die Hülle beschädigt werden. Es wird durchaus akzeptiert, gebrauchte Hüllen zu verwenden, allerdings sollten diese nicht beschädigt sein. Im Zweifelsfall kann man sich ein Päckchen der einfachen Klarsichthüllen zulegen und ist damit eine Zeit lang versorgt. Bei höherwertigen Karten sollte erstens die Verpackung nicht zu knapp geraten und zweitens idealerweise ein sog. Toploader, das ist eine dicke Plastikhülle, verwendet werden. Diese sind nicht ganz so günstig wie die üblichen Hüllen, dafür aber ein gutes Stück stabiler.

 

Umschlag

Für die kleineren Sendungen, welche wohl die Mehrzahl der Transaktionen darstellen, bieten sich folgende Formate an:
Langes Format (mit oder ohne Fenster)

• DL: DIN lang 110 mm x 220 mm
• C6: 114 mm x 229

Normales Format (ohne Fenster)

• B6 125 x 176 mm

Von den Portokosten unterscheiden sich die langen und kurzen Formate nicht. Es ist hier zum einen eine persönliche Entscheidung, welchen Umschlag man lieber verwendet. In den langen Formaten wird zweimal quer gefaltet, im kurzen Format zweimal mittig.
Lange Kuverts mit Fenster bieten sich an, wenn man die Empfängeradresse auf ein Blatt Papier ausdrucken möchte und dann gleich eine saubere Anschrift im Brief haben möchte.
Selbstklebende Umschläge sind praktisch und kaum teurer als ihre nassklebenden Pendants. Ich empfehle später allerdings ohnehin, den selbstklebenden Verschluss mit einem Stück Klebeband zu sichern. Am günstigsten bekommt man diesen Cent-Artikel im 100er-Pack beim Supermarkt um die Ecke.

2.4 Nützliche Hilfsmittel

Briefwaage / Küchenwaage

Man kann sich einigermaßen an die Faustregeln halten und das Gewicht schätzen. Sicherheit bietet aber nur eine digitale Briefwaage. Die Toleranzgrenze bei der Post liegt bei etwa einem Gramm, ist diese überschritten, kommt der Brief zurück und muss nachfrankiert und erneut aufgegeben werden – Das verzögert unnötig, nervt Verkäufer wie Käufer und kostet vor allem Zeit für den nächsten Umweg über den Briefkasten. Tipp: Beim Auslandsversand gilt diese Toleranzgrenze nicht! Je nach Ausführung und Belastbarkeit gibt es diese Waagen bereits unter 10 Euro, ich verwende selbst seit einige Jahren sehr zufrieden eine Waage der Marke Söhnle – und muss diese seit ich sie habe eigentlich immer in der Küche suchen. Die Waage hatte ich angeschafft, nachdem mir das erste Mal ein Brief zurückgebracht wurde.

Adressenstempel

Wenn man den Absender nicht direkt auf den Umschlag oder auf ein Blatt Papier für das Sichtfenster druckt, dann bieten Adressenstempel eine professionelle, gut leserliche Alternative zum handschriftlichen Absender. Ein Stempel sieht nicht nur sauberer aus, sondern spart nebenbei auch Zeit. Mittlerweile gibt es diese in einer Ausführung zum selber Einsetzen der Buchstaben und Ausführungen mit individuell angefertigten Druckplatten, die unwesentlich teuerer sind.

Magic Karten Versenden Nützliches Zubehör: Adressenstempel selber Setzen

Adressenstempel zum selber Setzen

Magic Karten Versenden Nützliches Zubehör: Adressenstempel Druckplatte

Adressenstempel mit Druckplatte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klebebandspender / Tischabroller

Scotch® Klebebandaroller Spar-Set praktischer Tischabroller für Karten Versand

Klebebandabroller

Ein praktischer kleiner Helfer, da man eine Hand frei hat, während man mit der anderen den Umschlag festhält. Ich habe mir während der Verfassung dieses Artikels übrigens genau einen von diesen zugelegt, da mein Abroller bislang der einzige im Haushalt war und dadurch gerne mal auf Wanderschaft ging.

 

 

 

 

3. Verpackung

Auf dem Versandweg ist die Verpackung der wichtigste Schutz vor den Einflüssen der maschinellen Verarbeitung und der Zustellung durch den Postboten. Letztendlich kann sie auch über gute oder schlechte Bewertungen entscheiden, obwohl sie an sich gar nichts mit der Transaktion bzw. den Artikeln zu tun hatte. Ein paar Punkte sollten deshalb bei dieser vermeintlich unscheinbaren Komponente beachtet werden. Achte stets auf eine gute Verpackung – es macht keinen Sinn, durch kleine Nachlässigkeiten gute Kartenzustände zu verschlechtern und die Käufer zu enttäuschen. Deine Bewertungen werden es Dir danken!

3.1 Versandrisiko vs. Verpackung

Grundsätzlich liegt das Versandrisiko beim Verkauf als Privatperson an privat beim Käufer. Bei gewerblichen Verkäufen an Endverbraucher liegt das Versandrisiko gem. § 474 Abs. 2 BGB immer beim Verkäufer. Ich gehe davon aus, dass Du der Verkäufer bist und damit nicht das Versandrisiko trägst. Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass die Verpackung auch dem Risiko des Käufers anzulasten ist. Es gehört zur Pflicht des Verkäufers, die Ware ordnungsgemäß zu verpacken – darunter fällt unter anderem, dass die Ware ausreichend gegen Beschädigung geschützt sein muss und nicht fahrlässig verloren gehen kann.

Im Klartext: Eine Karte, die in einem sauber versiegelten Luftpolsterumschlag auf dem Versandweg verloren ging, fällt unter das Versandrisiko des Käufers. Eine Karte, die aus dem Umschlag gefallen ist oder erheblich beschädigt wurde, weil dieser nicht ausreichend zugeklebt war, kann man als Verletzung der ordnungsgemäßen Verpackung auslegen.
In jedem Fall, und das ist mit ein Ziel dieses Guides, sollte sich diese Frage für Dich nicht stellen, denn Du verpackst Deine Karten immer vorbildlich und hast deswegen nur zufriedene Käufer, die Dich entsprechend bewerten.

(http://www.internetrecht-rostock.de/unversicherter-versand.htm) (Die Informationen können weder eine Rechtsberatung ersetzen noch berücksichtigen sie die jeweiligen besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles. Für eine konkrete Rechtsberatung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.)

3.2 Gefahren auf dem Versandweg

Darüber machen sich leider viele Verkäufer zu wenige Gedanken. Deswegen nenne ich hier nochmals die Gefahren, die auf die wertvollen Pappkarten unterwegs lauern.
Stempel: Der größte Feind einer Sammelkarte ist der Poststempel. Wer seine Briefe am Schalter abgibt, der hat vielleicht auch schon einen solchen Stempelhammer in Aktion gesehen und weiß, wie diese hässlichen Druckstellen entstehen können. Das ist aus meiner Erfahrung die häufigste Beschädigung, die beim Kartenversand auftreten kann.

Zur Veranschaulichung drei Fotos von einer Karte, die nur durch eine einfache Schutzhülle und ein gefaltetes Blatt Papier geschützt war. Ich hoffe man erkennt die Konturen.

Magic the Gathering Sammelkarte Stempelschaden Umschlag Versenden Verpackung

Außen deutlich sichtbar: starke Abdrücke des Poststempels

Magic the Gathering Sammelkarte Stempelschaden Umschlag Versenden Verpackung Vorderseite

Wegen ungenügender Verpackung: Stempel auf Karte durchgedrückt

Magic the Gathering Sammelkarte Stempelschaden Umschlag Versenden Verpackung Rückseite beschädigt durch Poststempel

Rückseite mit deutlichen Stempelspuren

Knicken: Im Postkasten, während der maschinellen Verarbeitung und zuletzt im hauseigenen Briefkasten kann sich ein Umschlag verkeilen und abgeknickt werden. Ein ausreichender Knickschutz in Form von zusätzlichen Karten und Pappe kann Wunder bewirken.
Feuchtigkeit: Gegen Feuchtigkeit schützt die obligatorische Kartenhülle ausreichend. Wenn der Brief in einer Pfütze einweicht, hilft auch das nicht mehr – aber dieser Fall dürfte wohl in unseren Gefilden eher selten auftreten.
Klebeband: Kartenhüllen sollten an der offenen Seite zugeklebt werden, dabei sollte aber auch stets ein kleines Stück Papier den Kontakt zwischen Karte und Klebeband verhindern. Das kann ansonsten zu unschönen und hartnäckigen Kleberesten führen.

3.3 Richtig verpacken

Schritt für Schritt zur richtigen Verpackung:

Die Karten haben wir in richtiger Anzahl, Sprache und Zustand vorliegen, jetzt geht es endlich ans Verpacken.
Zuerst wird der Umschlag mit der Absenderadresse oben links und der Empfängeradresse unten rechts beschriftet, gestempelt oder bedruckt. Beim Drucken stellt sich die Frage nicht, aber beim anderweitigen Beschriften ist es wichtig, das zuerst zu erledigen, denn es werden dadurch Druckstellen durch Kugelschreiber, durchsickernde Tintenspuren und schlecht lesbare Schrift wegen unebener Unterlage vermieden.
Wann immer Spielraum beim Gewicht vorhanden ist, verwende ein richtiges Stück Pappe. Nicht wenige Sendungen mit Postkarten als Stempelschutz habe ich bereits erhalten, die „durchgestempelt“ wurden, sprich die Karte hatte trotzdem noch eine verminderte aber deutlich sichtbare Stempelspur.

Es kommen bis zu 4-5 Karten in eine Hülle, je nachdem, welche Du verwendest. Es ist in Ordnung, dafür gespielte Hüllen zu verwenden, aber der Käufer sollte nicht das Bedürfnis nach einem Latexhandschuh verspüren, wenn er die Hülle anfasst. Im Zweifelsfall besorgt man sich ein Päckchen einfache transparente Hüllen und ist damit für die nächsten Sendungen eingedeckt.

Damit die Karten nicht aus der Hülle rutschen, sollte diese an der offenen Seite mit einem Stück Papier und Klebeband verschlossen werden.
Anschließend werden die Karten in den Hüllen so auf dem Stempelschutz aufgeklebt, dass sie später möglichst seitlich versetzt im Umschlag liegen können, nämlich so, dass sie nicht unter der Briefmarke und damit dem Poststempel liegen. Bei vielen Karten in einem Umschlag sollte auf eine gleichmäßige Höhenverteilung geachtet werden.

Ab in den Umschlag damit! Darauf achten, dass der Stempelschutz auch auf der richtigen Seite liegt und die Karten nicht unter dem Stempel liegen, man kann nicht oft genug darauf hinweisen. Optional kann die Pappe nun auch noch mit einem kleinen Stück Klebeband mit dem Umschlag verklebt werden.

Selbstklebende Umschläge sichere ich immer noch mit etwas zusätzlichem Klebeband ab. Nassklebende klebe ich grundsätzlich nur mit Klebeband ab. Wirf noch einen flüchtigen Blick auf die anderen werksseitig verklebten Stellen des Kuverts – falls es an irgendeiner Stelle spannt, schlecht verklebt aussieht oder etwas absteht: Klebeband drüber.

Briefmarke drauf und fertig!

3.4 Kleine Extras

Wenn Du die Zeit und ein paar Karten übrig hast, dann packe Deiner Sendung als Stempelschutz Karten dazu, die den Empfänger freuen könnten, oder die er brauchen könnte. Natürlich ist das nicht immer möglich und auch kein Muss, aber es ist ein weicher Faktor und kann a) nächstes Mal den Ausschlag geben und b) einen Spieler mit einer netten Geste vielleicht glücklich machen. In der Realität heißt das, dass man einem ausländischen Käufer vielleicht absichtlich mal deutsche Commons oder Basiclands mit rein packt, jemandem, der einige Goblins gekauft hat, vielleicht noch einen übrigen aus der Random-Common-Box dazu packt oder sich für eine größere Bestellung auch mal mit einer kleinen Rare- oder Foil-Beigabe bedankt. Es kann so einfach sein.

4. Versand

4.1 Versandarten

Generell gibt es Versandarten mit und ohne Sendungsverfolgung, das ist nicht gleichzusetzen mit einem versicherten Versand, denn die Versicherungssumme schwankt bei Frachtdienstleistern und Produkten.
Ab größeren Beträgen, die 25,00 EUR von Magickartenmarkt halte ich für eine gute Grenze, sollte man nur noch mit Sendungsverfolgung verschicken. Manchmal steht man als Verkäufer vor der Entscheidung, ob man versichert versenden soll oder nicht. Wenn das Käuferprofil nicht sehr vertrauenserweckend ist oder selbst wenn Euch einfach der Wert zu hoch für einen unversicherten Versand erscheint – investiere die 2 EUR extra zur Not auf Deine Kosten und überlege Dir, wie viel möglichem Ärger Du damit aus dem Weg gegangen bist.

4.2 Faustregeln Porto

Als grobe Richtwerte für die Füllmengen kann man sich an der Portotabelle des Magickartenmarktes orientieren. Achtung, die Preise und Gewichte in dieser Tabelle entsprechen nicht den tatsächlichen Portokosten, sondern enthalten noch einen kleinen Anteil für Verpackungskosten des Verkäufers.

Auf der Internetpräsenz der Deutschen Post findet man einen praktischen Portokalkulator, mit dem man sich für jedes Gewicht, Ziel und Größe die tatsächlichen Portokosten berechnen lassen kann. Daraus ergeben sich für einige Standardgrößen innerhalb Deutschlands etwa folgende Werte:

magiclinks.de Porto Tabelle Faustregeln

4.3 Besser versenden

Schnell sein – niemand wartet gerne auf Bestellungen. Verschicken musst man die Artikel ohnehin, also je schneller das erledigt ist, umso besser. Du hast es vom Tisch und Dein Käufer ist zufrieden. Sollte es aus irgendwelchen Gründen zu Verzögerungen beim Versand kommen, informiere den Empfänger vorab.
Wenn Du eine Sendungsnummer hast, dann teile Sie dem Käufer gleich nach dem Versand mit. Das schafft Transparenz und Vertrauen. Darüber hinaus erspart es Zweifel und Rückfragen – der Empfänger weiß ganz klar, wie der Stand ist. Sollte wirklich eine solche Sendung verloren gehen oder Irrwege beschreiten, dann weiß es der Käufer sofort und gibt Dir nicht bis zur Mitteilung der Sendungsnummer die Schuld.
Sorge stets für eine gute Verpackung und schnellen Versand – egal welcher Warenwert. Eine schlechte Bewertung ist auch bei 0,20 EUR Warenwert eine schlechte Bewertung.

5. Empfangen

Wenn Du der Empfänger bist, honoriere den Aufwand, den der Verkäufer betrieben hat. Das heißt auch: Hast Du Deine Bestellung zügig erhalten, dann bestätige ggf. den Empfang entsprechend zeitnah und bewerte entsprechend.
Bewertungen sind allgemein sehr wichtig geworden, die Hinweise vor Abgabe über neutrale oder negative Bewertungen stehen nicht umsonst dort. Trotzdem auch an dieser Stelle: Sprecht mit dem Gegenüber, versucht Euch zu einigen. Seid nachsichtig, wenn trotz einer Nachlässigkeit nochmal alles gut gegangen ist. Fehler können passieren und sind menschlich. Aber: Bewertungen wurden nicht dafür gemacht, damit jeder die erhält, die er gerade gerne hätte.


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